Evangelische Gemeinde Brechten

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Brechten! Auf dieser Homepage stellen wir uns vor und Sie können alle Informationen bekommen, die Sie brauchen. Wir freuen uns über Ihr Interesse!
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Hallo Kinder!

Ich bin's, der Esel Emil! Viele von euch kennen mich aus dem Wuselgottesdienst für Kinder. Leider können wir  wegen Corona gerade keinen Wuselgottesdienst feiern. Da habe ich mir etwas einfallen lassen. Habt ihr Lust auf einen Ausflug zu den Glocken unserer alten Kirche? Dann seht euch das Video an!

Liebe Grüße, euer Emil! 

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Gottesdienst und Gemeindeleben mit Corona - so geht es weiter...

Wir dürfen wieder regelmäßige Gottesdienste feiern!
Jeden Sonntag findet um 10 Uhr ein Gottesdienst in der St. Johann Baptist Kirche statt.
Bei schönem Wetter werden die Gottesdienste draußen auf dem Vorplatz der Kirche gefeiert.


Aufgrund der Abstandsregeln können drinnen nur max. 20, draußen 50 Personen den Gottesdienst besuchen. Findet der Gottesdienst drinnen statt, bitten wir um Voranmeldung. Im Gottesdienst gilt Maskenpflicht. Es darf leider nicht im Gottesdienst gesungen werden. Name und Kontaktdaten der Teilnehmenden werden festgehalten, um ggf. Infektionswege nachvollziehen zu können. Wir bitten Personen, die Risikogruppen angehören, gut abzuwägen, ob für sie eine Teilnahme am Gottesdienst in Frage kommt.

Das GEMEINDEHAUS bleibt vorerst geschlossen.

Das für den 21. Juni geplante GEMEINDEFEST kann leider in diesem Jahr nicht stattfinden.

UNSERE IMPULSE ZUM HÖREN

Da wir während der Corona-Krise nur mit Einschränkungen zu Gottesdiensten, Andachten und in unseren Kreisen zusammenkommen und unseren Glauben teilen und feiern können, versenden wir regelmäßig über's Smartphone Hör-Impulse an alle, die Interesse haben. Hier können Sie diese Impulse ebenfalls hören.

Auch unters Joch gespannt? Wie Lasten leichter werden!

Hallo zusammen!

Habt ihr schon einmal ein Ochsenjoch gesehen?
Um einen Ochsen vor einen Karren zu spannen, braucht man so ein Joch. Das ist meist aus Holz und Leder und liegt dem Ochsen im Nacken.
Joche sind schwer. Wenn sie nicht gut gemacht sind, scheuern sie und drücken.
Und wenn sie dann eingespannt sind, müssen sie sich abrackern, die Ochsen. Sich schwer ins Zeug legen. Wer unwillig ist oder aggressiv, wird an die Kandare gelegt. Oder an der Nase herumgeführt, mit einem Ochsenring. Viele Ochsentreiber nutzen auch einen knotigen Stock zum Antreiben. Manche nennen das „Knute“. Und wer schreckhaft ist, bekommt Scheuklappen verpasst. So kann man nur nach vorne sehen – sehr praktisch.

So ist das Leben eines Zugochsen – Tag aus, Tag ein.

Ich finde es interessant, wie viele der Ausdrücke, die ich jetzt gerade für Zug- Ochsen benutzt habe, in unserem alltäglichen Sprachgebrauch wiederzufinden sind:

„Da hast du dich aber ziemlich ins Zeug gelegt!“

„Du stehst aber ganz schön unter der Knute!“

„Der lässt sich aber auch vor jeden Karren spannen!

„Jetzt muss ich den Karren wieder aus dem Dreck ziehen!“

Das sind nur einige Beispiele dafür, wie oft sich Menschen in unserer Gesellschaft genauso fühlen: wie ein Ochse im Joch. Kennt ihr bestimmt auch. 
Da sind zum Beispiel die, die unbedingt vorwärtskommen und Karriere machen wollen. Wer das will, darf nicht von Feierabend reden und von freien Tagen. Der muss immer verfügbar sein, immer erreichbar, Tag und Nacht. Flexibel, belastbar, besonnen, fleißig: so kommt man weiter auf der Leiter! Nur leider geht der Job dann bald auf die Gesundheit. Bluthochdruck, Magendrücken, Schlaflosigkeit, das sind nur einige Symptome. Dazu die ständigen Sorgen: Bin ich gut genug? Habe ich genug Erfolg?

Andere stehen unter einem Joch, das ist ganz anderer Natur! Tag für Tag tragen sie geduldig die Pflege für einen Angehörigen. Tag und Nacht sind sie da, reagieren auf jedes Klopfen, kümmern sich um Haushalt, Essen und Pflege, müssen mit Demenz umgehen und Stimmungsschwankungen ertragen, wunde Stellen versorgen. Pflegende Angehörige sind geduldig bis zu Selbstaufopferung, bis – ja, bis eines Tages der Knoten platzt und die Tränen laufen. Und das Gefühl da ist: Ich kann nicht mehr. Dieses Joch habe ich schon zu lange getragen.

Ach, es gibt so viele Knuten und Joche, unter denen Menschen leiden können: Überforderung in der Schule, ständiger Leistungsdruck an der Uni, das Gefühl, nicht schön genug, nicht stark genug, nicht begehrt genug zu sein. Schulden lasten oft schwer auf Menschen, oder, noch viel schlimmer: Schuldgefühle. Die können so RICHTIG drücken und scheuern.  Und so rackern wir uns ab: strampeln und zerren verbissen an unserem schweren Karren, was auch immer drauf ist. Kommen vorwärts oder auch nicht. Leiden schwer unter der Last. Sind im wahrsten Sinne des Wortes „mühselig und beladen“.

Aber - Fragen wir uns eigentlich manchmal, wer da auf dem Kutschbock von dem Karren sitzt, den wir zu ziehen ha­ben? "Mein Chef, die Kollegen" - mag der Erfolgstyp sa­gen. "Die Erwartungen meiner kranken Angehörigen" - mögen die Leute sagen, die mit der Pflege zu tun haben.

„Meine Lehrerin“, sagt der Schüler. „Mein Ehemann“, sagt die Ex- Frau.
Aber stimmt das wirklich?

Jesus sagt in unserem Predigttext heute: "Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken."

Jesus will uns also offenbar erst mal eine Last abnehmen. Vielleicht, indem er uns einmal abzäumt, uns das Jochholz von den Schultern nimmt samt Scheuklappen, Zügeln und Zaumzeug. Und dann könnten wir uns einmal umwenden und würden vielleicht erkennen: Dieser Antreiber und An­peitscher auf dem Kutschbock, das sind nicht die anderen, nicht der Chef, die Angehörigen, nicht die Gesellschaft, sondern allzu oft: wir selbst, unsere eigenen Erwartungen an uns selbst!

Wir wollen es doch meistens vor allem uns selbst bewei­sen, dass wir alles können, was wir uns vorgenommen ha­ben. Dass wir besser sind als die anderen. Dass wir zur Not den Karren auch allein aus dem Dreck ziehen können. Und gerade unsere überzogenen Ansprüche an uns selbst sind es, die uns oft zugrunde richten, weil sie uns notorisch überfordern und ständig überlasten. Ich selbst kenne das jedenfalls von mir gut, dass ich oft zu viel auf einmal will und mich in dem, was ich alles vorhabe, verzettle, und dann hinter meinen eigenen Ansprüchen nicht herkomme.

Das ist doch eigentlich wirklich Mist, so etwas!
Aber: Wie kommen wir da raus?

Jesus weiter sagt in unserem Predigttext:  "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht." 

Will uns Jesus denn auch wieder unterjochen, indem er uns ein neues Joch, sein Joch, auferlegt? Stellt Jesus sich damit auch in die Reihe derer, die Ansprüche an uns stel­len, setzt er sich damit auch auf den Kutschbock unseres Karrens?

Jedenfalls ist das, was Jesus uns anbietet, nicht einfach die Übernahme unse­rer eigenen Last. Jesus nimmt uns unsere Lasten nicht ab. Aber er nimmt sie ernst. Er weiß um unsere Lasten, und bietet uns an, sie gemeinsam mit ihm zu tragen.

Ich stelle mir deshalb vor, dass das Joch, das Jesus uns da anbietet, ein doppelbogiges ist. Es gibt solche Joche, die zwei Ochsen gemeinsam tragen, So ein Joch bindet ei­nen Lastenträger an den anderen. Und es verteilt die La­sten gleichmäßig auf beide.

Jesus findet sich nicht auf dem Kutschbock unseres Karrens, sondern er lässt sich "einspannen" neben uns! Er legt sich mit uns in die Riemen. Und so ist das Joch sanft und die Last ist etwas leichter geworden, weil wir nicht mehr allein an ihr zu tragen haben.

Wie er das macht, so ganz konkret? Ich glaube, er macht das, indem er uns die Möglichkeit gibt, im Gebet alle Lasten vor ihn zu bringen. Einfach mal zuzugeben, dass es gerade so nicht weitergeht: Wie gut das tut!

Einfach mal Stille genießen, die Tränen laufen lassen. Warum nicht. Und dann: ermutigende Worte hören, zum Beispiel in einem Gottesdienst. Musik hören, leise mitsingen. Gesegnet werden. Die Hände öffnen, die sich so verkrampft um die eine Aufgabe geschlossen hatten. Empfangen, atmen, da-sein. Geliebt mit allen Fehlern und Schwächen.

DAS tut gut!

Und dann kann man ein bisschen seufzen und wieder weiter gehen. Oder ändern, was besser geändert werden sollte.

Also, liebe Leute: Ihr könnt euch ruhig mal hin und wieder hängen lassen. Ihr steckt ja im Doppeljoch! Jesus ist da. Und so können wir immer wieder neu Tritt fassen!

Eure Monika Holthoff!

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News

Ohrwurmsingen - derzeit ausgesetzt

Das Ohrwurmsingen findet leider aufgrund der aktuellen Lage derzeit nicht statt. Wir bitten um Verständnis.

Unserer Gemeinde hat eine neue Nummer

Unser Gemeindebüro wurde auf einen schnellen Internetanschluss umgestellt und hat eine neue Telefonnummer.
Wir sind jetzt erreichbar unter: 0231 13 75 39 42.
Die alte Rufnummer 80 18 79 ist nicht mehr gültig.
Bitte beachten und weitersagen!!!

Das sind wir

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Brechten und Holthausen liegen am nördlichen Stadtrand von Dortmund, unmittelbar am Übergang zum Münsterland. 

Daran liegt es wohl, dass die Gegend hier immer noch landwirtschaftlich geprägt ist!

Brechten ist ein Zuzugsgebiet - viele junge Familien kommen hierher und bauen sich ein eigenes Haus, und entsprechend jung ist deshalb auch der Bevölkerungsdurchschnitt in Brechten.
Brechten liegt beiderseits der Bundesstraße 54, die von Dortmund über Lünen nach Münster führt; und ist durch einen breiten Waldgürtel von der Nordstadt Dortmund getrennt. Die Autobahn A2 schneidet den Bezirk in zwei Bereiche - einen Nordteil und einen Südteil. Dementsprechend ist die Kirchengemeinde auch in einen Nordbezirk und einen Südbezirk geteilt.


Unsere insgesamt ca. 4000 Gemeindeglieder werden von zwei Pfarrern betreut. Derzeit ist im Südbezirk Pfarrerin Holthoff tätig, im Nordbezirk und dem Bereich Holthausen Pfarrer Gerke.


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Im Nordbezirk befindet sich das jahrhundertealte Zentrum von Brechten. In seiner Mitte steht die alte St.-Johann-Baptist-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist eine der am besten erhaltenen historischen Kirchen Dortmunds.
Dort feiern wir Gottesdienst in vielfältiger Form: Jeden Sonntag um 10 Uhr unserem Gemeindegottesdienst, mehrfach im Jahr den alternativen Gottesdienst "Kirche.komm!" und einmal im Monat Kindergottesdienst ("Wuselgottesdienst") für Kinder bis 6 Jahren mit Familien und Freunden.
Das Team "Offene Kirche" bietet Führungen an jedem 2. Sonntag im Monat zwischen 14 und 15 Uhr sowie auf Anfrage an. Weiterhin befinden sich im Nordbezirk ein geräumiges Gemeindehaus mit entsprechenden Räumlichkeiten für die unterschiedlichsten Veranstaltungen, beide Pfarrhäuser, ein dreigruppiger Kindergarten, der sich weithin eines großartigen Rufes aufgrund seiner guten Ausstattung und seiner hervorragenden Personalstruktur erfreuen kann, und ein gemeindeeigener Friedhof.
Vielfältige Gruppen beleben das Gemeindeleben in Nord wie Süd: Krabbel- und Spielgruppen, Jungschar, Kirchenchor und Posaunenchor, Handarbeits- und Turngruppen, Frauenhilfen, Altenclubs, Gesprächsgruppen und viele andere mehr.

Jetzt wissen Sie schon ein wenig mehr über uns - Doch es gibt auf den Internetseiten noch viel mehr zu entdecken! Schauen Sie mal rein!